Deine Intuition spricht dich auf eine eigene Weise an, um deine Aufmerksamkeit zu erregen. Sie könnte zum Beispiel dafür sorgen, dass du dich unwohl oder nervös fühlst oder auch ängstlich oder isoliert, als hättest du plötzlich den Zugang zu deinen Gefühlen verloren und müsstest ihn neu finden. Vielleicht spricht sie durch einen Traum oder ein Lied zu dir, das dir nicht mehr aus dem Kopf geht – dann könnte eine wörtliche oder übertragene Botschaft in diesem Lied liegen. Vielleicht hörst du eine innere Stimme, die eine Warnung ausspricht oder dir eine Richtung weist. Oder es bekommt dich ein bestimmtes Körpergefühl wie ein Stein im Magen oder eine Leichtigkeit im Kopf, verbunden mit einem plötzlichen Wissen.
Wenn du plötzlich aus heiterem Himmel an jemanden denkst, schicke ihm eine Email oder rufe ihn an. Achte auf die ersten Eindrücke in Situationen oder auf erste Reaktionen auf Fragen, die dir in den Sinn kommen. Führe Tagebuch über deine intuitiven Eindrücke und darüber, was passiert, wenn du entsprechend handelst.
Vertraue auf deine Intuition, wann immer sie mit dir kommuniziert. Beachte sie. Gib ihr Zeit, entspanne dich in sie hinein. Sei offen für das, was sie dir sagen möchte. Bekämpfe sie nicht, auch wenn sie dir etwas mitteilt, was du nicht hören möchtest. Lasse dich von ihr führen, so gut du kannst. Sie wird nicht logisch sein und dir womöglich nicht gleich den Sinn über das Geschehen enthüllen. Solange du noch nicht erkennen kannst, wie präzise deine Intuition arbeitet, wirst du ihr Folge leisten und den Dingen erlauben müssen, sich zu entwickeln.
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Text leicht verändert übernommen aus Baptist de Pape: „The Power of the Heart. Finde den wahren Sinn deines Lebens“, München 2014, S. 130f.
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