Gedicht zum Winteranfang

 

Winternacht

 

Wie ist so herrlich die Winternacht!

Es glänzt der Mond in voller Pracht

Mit den silbernen Sternen am Himmelszelt.

Es zieht der Frost durch Wald und Feld

Und überspinnet jedes Reis

Und alle Halme silberweiß.

Er hauchet über dem See, und im Nu,

Noch eh’ wir’s denken, friert er zu.

So hat der Winter auch unser gedacht

Und über Nacht uns Freude gebracht.

Nun wollen wir auch dem Winter nicht grollen

Und ihm auch Lieder des Dankes zollen.

 

(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

 

Foto: Pixabay

 

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