Achtsamkeit: Herz & Lebensenergie

Ein verschlossenes Herz ist furchtsam und hat Angst.

Ein hartes, zorniges Herz kommentiert und kritisiert.

Ein offenes Herz sieht selbst in den kleinsten Dingen Schönheit und Liebe.

Dein Herz öffnet und schließt sich, je nachdem, was du erlebst, denkst und fühlst. Dies geschieht mehrmals am Tag, ohne dass du dir dessen bewusst bist.

Die vielen kleinen Stimmungsschwankungen, die tagein, tagaus in deinem Herzen geschehen, steuern dein Leben, sind für dein Wohlbefinden verantwortlich und entscheiden über dein Verhalten.

Je feiner und subtiler diese Stimmungen sind, desto stärker beeinflussen sie dich. Nur ein aufmerksamer und gegenwärtiger Mensch ist in der Lage, im Hier und Jetzt zu leben, ohne sein inneres Gleichgewicht davon beeinträchtigen zu lassen.

Keine äußeren Einflüsse können dir das geben, was du wirklich brauchst, wenn du nicht in der Lage bist, dein Herz offen zu halten und deine Energie frei fließen zu lassen.

Der Vorgang des Öffnens und Schließens deines Herzens – und der damit einhergehenden Veränderung deines Energielevels – geschieht in der Regel mehrmals am Tag, auch wenn du dir dessen oft nicht bewusst bist. Und es ist eine normale menschliche Verhaltensweise, dich in dich zurückzuziehen, wenn diese Energie blockiert ist.

Was genau ist das für eine Energie? Je nach Kulturkreis trägt sie verschiedene Namen. In der chinesischen Heilkunst bezeichnet man sie als Chi, in Indien spricht man vom Prana, im Yoga heißt sie Shakti, und die christliche Tradition bezeichnet sie als Geist. Man kann natürlich auch von spiritueller Energie oder von Liebe reden.

Dein Körper besitzt sieben Energiezentren, die auch als Chakren bezeichnet werden. Ihre Funktion besteht darin, die Energie in dir lebendig und im Fluss zu halten. Die Energie strömt, konzentriert und verteilt sich durch das Herzchakra. Indem du dein Herz öffnest und schließt, öffnest oder verschließt du dich auch der Energie, die durch dich hindurchfließt, was sich in deinen Gedanken, Gefühlen und in deinem gesamten Wohlbefinden widerspiegelt.

Dabei ist die Energie immer da, auch wenn du gerade dein Herz verschlossen hast und sie damit am freien Fließen hinderst. Dann empfindest du beispielsweise Trauer, Furcht, Irritation, Zorn oder Einsamkeit. Vielleicht fühlst du dich auch deprimiert und sehnst dich danach, wieder im EINKLANG mit dir zu sein.

Ein offenes Herz dagegen verschafft dir ein Gefühl von Leichtigkeit und Lebendigkeit. Du spürst Freude, Liebe, Intuition und Begeisterung, fühlst dich gegenwärtig und energiegeladen.

Auf diese Weise trägst du den Keim sowohl zu Hass, Angst, Gewalt und Zorn in dir als auch den zu innerem Frieden, Freude, Mitgefühl und Liebe. Gibst du dem Samen von Hass, Angst, Gewalt und Zorn Nahrung, wächst er und wird stärker. Dadurch wird es dir unmöglich, glücklich zu sein. Doch wenn du weißt, wie du den Samen von innerem Frieden, Freude, Mitgefühl und Liebe nähren kannst, kannst du diese zu bestimmenden Faktoren in deinem Leben machen.

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Dieser Text stammt – leicht abgewandelt – aus dem Buch: „Seelenschutz für Hochsensible“ von Susanne Moeberg, München 2013

Foto: Pixabay

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