Aromatherapie: Zirbelkiefer

Auch wenn ich die Zirbelkiefer erst seit ein paar Jahren richtig wahrgenommen habe, widmet Susanne Fischer-Rizzi in meinem quasi historischen, zu Studienzeiten gekauften und immer noch geliebten Buch „Himmlische Düfte“ aus dem Jahr 1990 ihr ein fünfseitiges Kapitel, das sie recht poetisch beginnt: „In den Hochalpen, in einer Höhe von 1 800 bis 2 400 Metern Höhe, begegnet man einem der zähesten, trotzigsten Bäume der Erde, der Zirbelkiefer oder Arve. Dort oben, in der ´Kampfzone´, in der nur die standhaftesten der Bäume überleben, widersteht sie den zerstörenden Gewalten der Berghöhen. Keine andere Holzart erträgt wie sie die extremen Temperaturschwankungen von Sommer und Winter hier oben am äußersten Rand der Baumgrenze. Schwere Schneelasten brechen ihre Äste, Blitze fällen die Kronen oder spalten den Stamm, schneidende Kälte dringt ins Holz. Die Arve jedoch lässt sich nicht unterkriegen. Mit ungebrochenem Lebenswillen bildet sie neue Seitenäste aus, oft mehrere gleichzeitig. Der Druck der Naturgewalten gibt ihn den Impuls zu mehr Lebenswillen. (…).

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