Edelsteine: Amazonit

Name

Nach Gienger1 wurde der Name Amazonit vom Amazonenstein oder Amazonasstein abgewandelt. Das ist ein grünes Mineral, dem Alexander von Humboldt bei Indianern am Rio Negro begegnet ist. Dabei handelt es sich zwar um Nephrit, aber der Name wurde trotzdem schon bald auf den grünen Feldspat übertragen. Vermutlich bezieht er sich nicht auf den Amazonas, sondern auf die legendären Amazonen – denn nach altem indianischen Mythos stammt er aus dem „Land der Frauen ohne Männer“.

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Psychotherapie: Neid, Todsünde und Gegenspieler der Dankbarkeit

 

Neid ist kein Gefühl, auf das wir stolz sind oder das wir gerne zugeben. Ganz im Gegenteil: Neid ist verpönt und wird im Allgemeinen abgelehnt. Wenn wir trotzdem Neid empfinden, tun wir uns deshalb sehr schwer damit, das alleine schon vor uns selbst geschweige denn vor anderen zuzugeben. Deshalb finde ich eine meiner liebsten Freundinnen richtig klasse. Sie schafft es immer mal wieder, offen zuzugeben, wenn sie auf mich oder andere neidisch ist. Einfach so, unaufgeregt und ohne Selbstgeißelung. Das finde ich großartig.

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Meditation: Ruhe durch Innenschau

 

Der Zen-Meister Thich Nhat Hanh lehrt uns, dass wir uns immer, wenn wir uns eines starken, beunruhigenden oder negativen Gefühls bewusst werden, beruhigen können, indem wir uns auf unsere Atmung konzentrieren. Wenn du die Aufmerksamkeit auf den Atem richtest – ein und aus – wirst du ganz ruhig. Konzentriere dich einfach darauf, in den Bauch zu atmen. Spüre, wie sich der Bauch beim Einatmen wölbt. Spüre, wie er beim Ausatmen wieder sinkt. Atme ein und achte darauf, wie du atmest: Ist der Atem schnell und kurz oder tief und langsam? Sei achtsam beim Ein- und Ausatmen, um den Atem zu beruhigen.

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Gedicht zum Frühlingsanfang 2026

Frühling

 

In dämmrigen Grüften

Träumte ich lang

Von deinen Bäumen und blauen Lüften,

Von deinem Duft und Vogelsang.

 

Nun liegst du erschlossen

In Gleiß und Zier,

Von Licht übergossen

Wie ein Wunder vor mir.

 

Du kennst mich wieder;

Du lockst mich zart.

Es zittert durch all meine Glieder

Deine selige Gegenwart!

 

(Hermann Hesse)

Klangmassage: Deine ganz persönliche „Klangmassage“

 

Beobachte mal einen Tag/eine Woche/eine Weile lang ganz bewusst,

welche Klänge dir in deinem Alltag/deinem Leben begegnen,

die für dich Wohlklänge sind.

 

Das können zum Beispiel Naturgeräusche sein

(Blätterrauschen, das Plätschern eines Baches/Flusses, Meeresrauschen),

 

Tiergeräusche

(Vogelgesang, Schnurren einer Katze, Schnauben eines Pferdes, …),

 

Küchengeräusche

(das Blubbern der Espressomaschine, …),

 

Musiken oder bestimmte Instrumente

(Cello, Bach, Mozart, …),

 

bestimmte Stimmen/Stimmlagen/Sprechweisen

(Bass, …),

 

bestimmte Töne

(die Friedensglocke der Stadtkirche freitags um 20 Uhr, …)

 

und

und

und.

 

Achte genauso darauf, wo, wann und wie du Stille erlebst oder suchst.

 

Mache sie dir bewusst.

Genieße sie explizit.

Erfreue dich daran.

Das ist deine ganz persönliche „Klangmassage“.

Diese Klänge massieren deine Sinne, streicheln deine Seele, kribbeln im Bauch, öffnen dir das Herz, heben deine Stimmung, erfüllen dein Sein mit Licht und Wärme.

 

Das isses!

Das ist Leben.

Das ist Genuss.

Das ist Leichtigkeit.

Psychotherapie: Spüren – Die Kunst des Wahrnehmens

Spüren – Die Kunst des Wahrnehmens

 

Spüren ist mehr als nur ein physisches Empfinden. Es ist der Schlüssel zu unserem inneren und äußeren Erleben. Ob wir den weichen Stoff eines Shirts auf der Haut fühlen, das warme Sonnenlicht auf unserem Gesicht spüren oder die Spannung in unserem Körper bei einer bevorstehenden Herausforderung wahrnehmen – spüren ist die Grundlage für all unsere Wahrnehmungen und Emotionen.

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Meditation: Zum Tee mit Mara

Zum Tee mit Mara

 

Vielleicht kennen Sie Bilder des Buddha, wie er die ganze Nacht unter dem Bodhi-Baum sitzt und meditiert, bis er die vollkommene Erleuchtung erlangt. Der Schattengott Mara (der die universellen Energien von Gier, Hass und Täuschung verkörpert) lässt sich alles Mögliche einfallen, um ihn zum Scheitern zu bringen: Er schickt ihm gewaltige Stürme, wunderschöne Frauen als Versuchung, wütende Dämonen und große Armeen, um ihn abzulenken. Siddhartha begegnet allen mit einer wachen, mitfühlenden Präsenz, und als der Morgenstern am Himmel erscheint, wird er zu einem Buddha, einem vollkommen erwachten Wesen.

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Happy 58th birthday!

Was du von Natur aus bist

 

Von Natur aus lebst du ungeschützt,

bist du sehr sensibel,

brauchst du Zeit für dich allein,

besitzt du ein inneres Heiligtum,

das du nicht leicht mit anderen teilst,

bist du bescheiden,

empfindest du dich öfter wie in einem Nebel,

besitzt du tief in dir einen großen Reichtum,

spürst du, dass du nicht so recht dazugehörst,

gehst du leicht verloren,

hast du Mühe, die Welt realistisch zu sehen,

bist du angeschlossen an eine jenseitige Welt,

bist du sanft und weich,

ist es leicht, mit dir auszukommen,

lebst du mit einer mystischen Tiefe,

liebst du Geheimnisse,

kannst du leicht entmutigt werden,

fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen.

Wie du mit diesen Neigungen umgehst,

was du aus ihnen machst,

wie weit du dich ihnen ausgeliefert fühlst

und wie du sie verwandelst,

macht das Abenteuer deines Lebeens aus.

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Ulrich Schaffer mit Waltraud Schafer: Im Zeichen Fische. Der Weg des Mitgefühls. Freiburg im Breisgau 2004

Foto: Pixabay

Aromatherapie: Bergamotte

Mein erstes Buch zur Aromatherapie habe ich mir im Oktober 1991 gekauft und da ist neben dem Eintrag zur Bergamotte noch kein schwarzer Markierungspunkt – als Zeichen für Lieblingsduft – zu finden. Mittlerweile gehören aber die ätherische Öle von Zitrusfrüchten zu meinen favorisierten Düften. Warum? Zum Beispiel, weil ich diese Mischung aus frisch-fruchtig-säuerlich-sonnig-warm-hell einfach wunderbar finde!

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